Angelausflug mit meinem Papa

Wir liefen zurück zum Haus, Mama fragte: „Habt ihr einen Fisch gefangen?“ Ich antwortete: „Ja, und was für einen wunderschönen Fisch wir geangelt haben!“ „Das ist ja toll, Marius! Hast du den Fisch geangelt oder Papa?“ „Ich, aber mit Papas Hilfe. Papa und ich sind ein Klasseteam“, meinte ich stolz. Dann sagte Papa: „Komm, Marius, wir gehen jetzt und köpfen den Fisch.

Dann haben wir ein gutes Essen.“
Vater holte sein Messer, da fing ich an zu weinen: „Bitte, Papa, köpf den Fisch nicht, er hat doch ein Leben so wie wir! Und wenn du den Fisch jetzt köpfst, werde ich ganz traurig. Stell dir vor, jemand würde das mit dir machen.“
Papa meinte: „Ist okay, und im übrigen ist das ja auch dein Fisch. Und wenn ich es mir richtig überlege, dann mag ich eigentlich gar keinen Fisch.“ „Dann können wir ja einen Döner essen“, schlug ich vor.

Die richtige Entscheidung

„Du hast recht, dann legen wir den Fisch zurück in den Wassereimer.“ Voller Freude liefen wir zurück zum Teich. Mit einem tollen Gefühl kippten wir den Fisch ins Wasser.
Wir beobachteten ihn noch eine Weile und Papa sagte: „Wir haben die richtige Entscheidung getroffen, hier fühlt sich der Fisch wohl!“

Auf einmal sahen wir einen riesigen Fisch von hinten auf den kleinen Fisch zuschwimmen. Er sperrte sein großes Maul auf und wollte schon zupacken, aber der kleinere Fisch wich aus. Leider war er nicht schnell genug, so dass der große ihn sich schnappen konnte und weg war er.
Papa und ich waren sehr traurig, dass der kleine Fisch nur noch kurze Zeit im Wasser überlebt hat. Wir beschlossen uns für den kommenden Ausflug mit einem noch besseren Angelset einzudecken./

Bildquellen:

pixabay.com/de/fischerei-kinder-fischer-seeteufel-1814486/

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