Brustvergrößerung – Einschränkung bei der Brustkrebsvorsorge?

Der Brustkrebs bei Frauen zu den häufigsten Krebsarten. In den letzten Jahren zeigten sich immer häufiger Fälle wo auch junge Frauen von Brustkrebs betroffen sind. Auch die genetische Vorbelastung spielt hier eine sehr wichtige Rolle. Daher gehört die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Gynäkologen mit Krebsvorsorge in Form von Sonographie, Abtasten der Brustdrüsen, Mammographie Untersuchung und Kernspintomographie zu den wichtigsten Arztbesuchen jedes Jahr.

Wenn eine Brustvergrößerung mit Brustimplantaten geplant ist, dann sollten möglichst im Vorfeld in Rahmen des Beratungsgespräches die möglichen Techniken der Brustvergrößerung besprochen werden. Denn genau hier existieren gravierende unterschiede bezüglich der genauen Implantatlage in der Brust.

In der Anfangszeit seit der ersten durchgeführten Brustvergrößerung 1970 haben sich die Operationstechniken und auch die Beschaffenheit der Silikonprothesen immens verändert. Zu einer und somit der ersten und ältesten OP-Techniken ist die Brustaugmentation mit Position der Prothesen über den Muskeln (sog. subglanduläre Brustvergrößerung). Bei dieser Operationstechnik werden wichtige Blutgefäße die aus der Muskulatur zur Brustdrüse führen durchschnitten. Die Brustdrüse verkümmert mit der Zeit da diese nicht mehr optimal durchblutet ist (sog. Atrophie der Brustdrüse). Das Implantat schiebt sich dadurch immer mehr an die Oberfläche und hat Kontakt zur Haut. Da das Implantat auch direkten Kontakt zu der Brustdrüse hat ist hier die Krebsvorsorge mit abtatsen, Mammographie und Ultraschalluntersuchung eingeschränkt. Die subglanduläre Brustvergrößerung besitzt leider die höchste Komplikationsrate nicht nur bezüglich der Einschränkung der Brustkrebsvorsorge auch Risiken wie Rippling, Tennisballbrust, Brustasymmetrien, unnatürlicher Look der Brust.

Bei der Implantatlage nur halb unter dem Muskel, oder auch unter dem Brustmuskel oder dual plane nach Tebbetts genannt, wird die Brustprothese im oberen Brustbereich mit dem Brustmuskel bedeckt (sog. subpectorale Brustvergrößerung). Da hier die Brustprothese lediglich nur zur Hälfte unter Muskulatur liegt, besteht im unteren Brustbereich immer noch Kontakt zwischen Brustimplantat und Brustdrüse. Die Brustkrebsvorsorge ist zwar im oberen Brustbereich deutlich besser als bei der Implantatposition über der Muskulatur möglich, jedoch im unteren Brustbereich liegt immer noch eine mögliche Einschränkung der Brustkrebsvorsorge vor.

Die Brustvergrößerung mit der speziellen Implantatlage vollständig unter 4 verschiedenen Muskeln stellt zur Zeit einer der innovativsten Methoden der Mammaugmentation dar. Bei der komplett submuskulären Brustvergrößerung mit innerem BH wird das Implantat komplett unter 4 verschiedenen Muskeln positioniert. Diese einzelnen Muskeln an der Brustwand sind im einzelnen der große Brustmuskel (M. pectoralis major), der gerade Bauchmuskel (M. rectus abdominus), der schräge Bauchmuskel (M. obliquus abdominus) und der vordere Sägezahnmuskel (M. serratus anterior). Durch diese besondere Implantatlage in der Brust wird eine räumliche Trennung zwischen Brustprothese und der Brustdrüse erreicht. An keiner einzigen Stelle besteht Kontakt zwischen der Silikonprothese und der Brustdrüse. Durch diese räumliche Trennung wird die Brustkrebsvorsorge am wenigsten beeinträchtigt.

Die Operationstechnik der Brustaugmentation mit Positionierung der Silikonimplantate vollständig unter 4 verschiednen Muskeln und Schaffung eines inneren Muskel-BH stellt die innovativste sowie sicherste Art der Brustvergrößerung dar.

Brustvergrößerung in Düsseldorf - Welche Methode bietet die wenigste Einschränkung bei der Brustkrebsvorsorge

In unserem Zentrum für Ästhetisch-Plastische Chirurgie Düsseldorf mit unseren Standorten Praxis Dr. Akbas und der Arteo Privatklinik beraten wir unsere Patienten gerne ausführlich bezüglich der komplett submuskulären Brustvergrößerung mit innerem BH an.

 

 

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