Wann fängt der Babybauch zu wachsen an?

Nichts ist so wunderschön, faszinierend und unglaublich zugleich, wie die Schwangerschaft. Gerade bei der ersten Schwangerschaft beschäftigt die Frauen nur ein Thema: Wann fängt der  Babybauch zu wachsen an?

  • In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wächst der Babybauch bei den meisten Frauen kaum
  • ab dem vierten Monat geht es dann los und langsam wölbt sich der Bauch zu einer süßen Babykugel! Oft sind Umstandshosen am Anfang aber noch zu groß. Hier hilft der „Gummi-Trick“: Einfach ein Haargummi durch das Knopfloch der bisherigen Hosen fädeln und damit den Knopf schließen – das schenkt wertvolle Zentimeter. Oder man besorgt sich sogenannte Hosenerweiterungen. Hilft auch das nicht mehr, ist es Zeit für schicke Schwangerschaftsmode, denn ein Babybauch braucht Platz!
  • der Bauch wächst meist nicht kontinuierlich, sondern schubweise: Mal tut sich ein paar Wochen lang gar nichts, dann hat man das Gefühl, der Bauch ist über Nacht ein großes Stück gewachsen. Das ist ganz normal

  • der Babybauch wächst bei Frauen, die bereits das zweite Kind erwarten, meist schneller
  • bei Schwangeren, die etwas molliger sind, wächst der Babybauch zwar genauso wie bei Normalgewichtigen, allerdings ist er oft erst später als Babybauch erkennbar
  • am Ende der Schwangerschaft misst der Bauchumfang des Babybauches meistens ab 100 cm. Das variiert unter anderem durch die Größe und das Anfangsgewicht der Schwangeren
  • die Größe des Babybauches sagt wenig über die Größe des Kindes aus. Entscheidend für den Umfang des Babybauches sind das Gewicht der Schwangeren und die Fruchtwassermenge. Also nicht verunsichern lassen, wenn der Bauch im Vergleich zu anderen Schwangeren größer oder kleiner erscheint

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Bildquelle-Copyright: http://www.babyfotografin-bonn.de/babybauchfotos/

Brustoperation nach Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft verändert das Aussehen der weiblichen Brust nachhaltig. Oft leiden Frauen an ihrem Aussehen. Abhilfe kann eine Operation leisten. Dabei gibt es allerdings Einiges zu beachten.

Wenn nach einer oder mehreren Schwangerschaften die Brüste tropfenförmig hängen, dann wird das für viele Frauen zur psychischen Belastung: Sie fühlen sich beim Sport und anderen körperlichen Aktivitäten gehemmt und in ihrer Sexualität beeinträchtigt. Der Blick in den Spiegel wird zur Qual, das Selbstwertgefühl leidet. Dann kann eine Bruststraffung eine Überlegung wert sein. Eine Garantie, dass die Brust danach genauso aussieht wie erträumt, gibt es jedoch nicht.

„Nach einer Schwangerschaft erscheint die Brust meist entleert, schlaff und hängend. Die Brustwarze steht relativ gesehen tiefer, Fülle im Dekolleté ist häufig ganz verloren“, erläutert Prof. Dennis von Heimburg von der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Die Ursachen für das veränderte Aussehen sind vielfältig: Durch die Schwangerschaft vergrößert sich die weibliche Brust sehr stark, die Haut wird entsprechend gedehnt. Nach dem Abstillen verringert sich das Volumen der Brust wieder. In aller Regel wird sie kleiner als vor der Schwangerschaft.

Doch der Hautmantel kann sich meist nicht im selben Maße wieder zusammenziehen. „Wie gut er das kann, hängt stark von Inhaltsstoffen der Haut wie dem Kollagen und dem Elastin ab“, erklärt Uwe von Fritschen, Experte für Brustchirurgie in der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Diese verändern sich mit dem Alter, sind aber zum Teil auch genetisch vorgegeben.

Daneben verringern Rauchen und häufige Sonnenbestrahlung die Elastizität der Haut. „Generell ist die Haut an der Brust dünner und unelastischer. Sie wird daher nicht ganz so gut zurückschrumpfen wie am Bauch“, ergänzt Sven von Saldern, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC). Und schließlich spielt auch die von Mensch zu Mensch unterschiedliche Struktur des Bindegewebes eine Rolle.

Wann ist eine OP nötig?

Mit Gymnastik, Cremes oder physikalischen Behandlungen lässt sich die ursprüngliche Brustform nicht wieder herstellen. Wer sie unbedingt zurückerlangen will, für den ist ein medizinischer Eingriff der einzige Weg. „Frauen sollten eine solche Operation ausschließlich von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchführen lassen“, rät von Fritschen. Er verweist darauf, dass die Berufsbezeichnung „Schönheitschirurg“ nicht geschützt ist. Ein Arzt ohne entsprechende Ausbildung und Erfahrung kann einiges falsch machen. „Ein schlechtes Ergebnis lässt sich nie wiedergutmachen. Versetzt beispielsweise ein unerfahrener Operateur die Brustwarze zu hoch, dann wird sie oben aus dem BH rutschen“, sagt von Heimburg.

Eine gute Entscheidungsgrundlage sind mehrere Beratungsgespräche. Darin gilt es, die Expertise des Facharztes zu erfragen und herauszufinden, ob und mit welchen Methoden dieser die eigenen Wünsche realisieren kann. „Zu einer ausführlichen Beratung gehört auch das Erstellen eines individuellen Behandlungsplanes, eines Kostenvoranschlages, das Zeigen von Vorher-Nachher-Bildern und die Aufklärung über mögliche Komplikationen“, erläutert der Mediziner.

Der Eingriff kann mit unterschiedlichen Schnitttechniken erfolgen. Doch das Prinzip ist bei allen OPs vergleichbar: Die Lederhaut wird im unteren Bereich der Brust durchschnitten, überschüssige Haut entfernt, die Drüse neu geformt und die Brustwarze mitsamt Nerven und Blutgefäßen nach oben versetzt. Das heißt auch: Eine Brustvergrößerung hinterlässt immer Narben. „Sie sind meist im ersten Jahr gerötet, können geschwollen sein und brauchen eventuell eine Nachbehandlung beispielsweise durch Salben“, sagt von Heimburg.

Und sie sind ein bleibender Schönheitsmakel. Damit sollte sich die Patientin im Vorfeld auseinandersetzen. „Eine solche Operation gibt nicht wirklich den jugendlichen Körper zurück“, betont Gerhild von Müller vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Es blieben Narben, die immer zu sehen und vor allem immer zu spüren seien, manchmal schmerzhaft. „Die Frau ist also ständig damit konfrontiert, dass sie eben nicht so ist wie früher, und fühlt sich dadurch immer unzulänglich – das Gegenteil vom angestrebten Ziel.“

Komplikationsrate vergleichsweise gering

Bei einer fachgerechten OP ist die Komplikationsrate vergleichsweise gering. Es kann jedoch zu Wundheilungsstörungen oder Beeinträchtigungen der Sensibilität kommen. Möglich ist auch, dass die Frau später nicht mehr stillen kann und die Brust wieder erschlafft. Nur wenn die Betroffene alle denkbaren Komplikationen kenne, könne sie später auch mögliche negative Entwicklungen verarbeiten, sagt die Psychologin.

Neben solchen Aspekten können Erkrankungen wie Gerinnungsstörungen, psychische Erkrankungen oder persönliche Belange gegen eine Operation sprechen. „Wir raten durchaus auch häufiger von OPs ab, etwa wenn wir das Gefühl haben, dass der Partner drängt oder wenn sich eine Frau getrennt hat und mit der OP etwas Neues erreichen möchte“, sagt von Heimburg. In seiner Praxis entschieden sich etwa zwei von drei Ratsuchenden für einen Eingriff.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/